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- Caaya (40)
- 9.8.2008: 8 Pfoten im Land der Elche
- 21.6.2008: Happy Birthday, Caaya!
- 19.5.2008: Hormonelle Stepaerobic und Carolus
- 22.4.2008: Mal wieder im Zoo
- 11.4.2008: Wildpark, Hormone & mehr...
- 21.3.2008: Hilfe, wir haben eine kleine Schlampe im Haus ;)
- 9.3.2008: Nach langer Zeit...
- 5.2.2008: Seepremiere
- 5.2.2008: Caayas erster erfolgreicher Arbeitseinsatz
- 22.1.2008: Mit Onkel Neo bei der Feuerwehr & mehr...
Archive für Oktober 2007
Der 1. Tag
30.10.2007 von admin.
Morgens, 6.30 Uhr in Osnabrück: Der Göttergatte muss zur Arbeit, Caaya hat einen Teil des Futters nach einem kurzen Gang zum Lösen mittels Clickertraining verdient und kuschelt sich in meinem Arm. Die erste Nacht war total unauffällig, als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Ayla liegt auf der anderen Seite. Wir schlafen noch bis 8.30, das Wochenende war anstrengend…
Nach einer Tasse Kaffee und einem neugierigen Erkunden des Gartens starten wir 3 auf einen Spaziergang ins Grüne. Caaya hat noch kein Geschirr, also muss es ohne Schleppleine gehen. Klappt auch prima. Miss Hurricane saugt ein Kaumgummi auf, lässt sich aber auf eine Tauschaktion ein. Ansonsten klappen die Rückrufübungen prima und mein “goodiegoodiegoodie” macht die Kleine richtig flott. Aber Frau ist es ja gewöhnt, vor anderen Menschen den Kasper zu machen.
Dann ab ins Auto mit beiden Hunden, kurze Fahrt in den Tierzubehörladen. Mit 2 Hunden an der Leine ist das schon ein kleines Abenteuer. Ab durch die Regalreihe mit den offenen Leckereien und Madam schafft es tatsächlich, ein Schinkenbein aus der Box zu klauen.
Wir probieren einige Geschirre an, bis wir was passendes für den Blitz mit dem langen Rücken finden. Jetzt noch ein Zimmerkennel für die Auszeit…puh…schwer…ich entscheide mich für ein T-Camp, in der Hoffnung, dass ich es noch irgendwo mit hin nehmen kann, bevor Madam es aufgefressen hat. Schnell noch ein paar Knochen eingepackt für die Knabbergelüste des zahnwechselnden Monsters und ab zur Kasse. Dort wartet ein junger Labradorrüde mit einem Riesenschädel samt Frauchen. Also vorsichtiges Herantasten. Caaya war ganz begeistert, aber der junge Mann fand dann doch eher gefallen an der Pflegedame, welche erst vor kurzem läufig war.
Zuhause angekommen, dreht Caaya noch mal richtig auf. Über Tische und Stühle, sozusagen. Ich hole den Clicker und übe Impulskontrolle. Feines Mädchen, sie lernt so schnell! Dann fallen ihr die Augen zu. Eine Stunde später kommt, wie verabredet, die Nachbarin mit ihren beiden kleinen Kindern. Die sind Hunde gewöhnt und wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Und wieder Impulskontrolle geübt - denn Caaya ist beim Anblick von kleinen Kiddies echt entzückt und kaum zu bremsen, der kleine zahnscharfe Flummi.
Der nächste Spaziergang fand in Geschirr und Schleppleine im Wald am Zoo statt, wo es natürlich tolle Gerüche gibt. Gut, es war mein eigener Fehler, dass ich ausgerechnet dann den Ball für Ayla werfen musste, als sich des Zwerges Schleppleine bereits unbemerkterweise 2 mal um meine Knöchel gewickelt hatte…. WUMM!
Eine kurze Tobesequenz mit einem Retrieverrüden und einer jungen Mastiffdame haben wir eingeworfen, ansonsten hat es prima mit der Schleppi geklappt und Caaya lernt sehr schnell, wo das Ende der Leine und das ein Click ‘ne feine Sache ist. Wenn ich mich nicht sehr täusche, wird sie ein ganz gehöriges Potential an Jagdlust mitbringen, denn sie reagiert jetzt schon sehr stark auf Fährten und Bewegungen, auch in der Ferne…oioioi…sie pointet auch schön….
Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher zur Berufsfeuerwehr gemacht, wo der Göttergatte gerade den Nachwuchs im Auto auseinanderschneiden übte…es war laut, viele Maschinen, viele fremde Menschen und Caaya zeigte nicht einmal Scheu. Sie flitzte neugierig durch die Fahrzeughallen. Quietschebällchen apportieren kann sie nun auch schon. Wollen wir mal hoffen, dass der Hurricane weiterhin so schnell lernt.
Wieder zu Hause, zeigte Ayla ihr noch eben, wie man die beiden halbwilden Kaninchen im Garten aus den Beeten scheucht und nach dem erarbeiteten Abendessen (neeee…nicht die Kaninchen…
) fielen beide ins Land der Träume…..
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Wie alles begann….
30.10.2007 von admin.
Nachdem wir unseren Rhodesian Rüden mit nur 4 1/2 Jahren aufgrund einer Krebserkrankung schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten, beschlossen wir, dass wir einem Nothund eine Chance geben wollten.
Wir telefonierten einige Male mit Birgit Linnerth von Ridgeback in Not und sie stellte uns Lucy vor. Lucy war eine fast 8 jährige RR Hündin, die in Berlin aufgrund Trennung und dem damit verbundenen Zeitmangel bei Vollzeitarbeit abgegeben werden sollte. Wir freuten uns sehr auf sie und schmiedeten viele Pläne, gingen noch mal viele theoretische Sachen durch, nachdem wir von Lucys Ängsten erfuhren. Am Abend vor der Fahrt erhielt ich eine Email vom Besitzer, dass er Lucy doch nicht abgeben möchte, sondern diverse Betreuungen organisiert hätte. Ich freute mich für Lucy, war aber unheimlich sauer auf den Besitzer, dass er nicht mal den Ar*** in der Hose hatte, mir das telefonisch mit zu teilen. Hätte ich keine Mails gecheckt, wären wir am nächsten Morgen unterwegs nach Berlin gewesen.
Heulend rief ich bei Birgit Linnerth an. Am nächsten Morgen erhielt ich dann einen Anruf von ihr und eine Telefonnummer….eine 5 Monate alte Hündin stand zur Debatte. Die Familie mit kleinem Kind war mit dem kleinen Zwerg überfordert. Also packten wir das Auto, machten noch einen kurzen Zwischenstopp bei einer Freundin, die eine Woche zuvor einen Nothund mit einer Vorderlaufamputation aufgenommen hatte und dann ging es weiter in den Harz.
Und dann sahen wir den kleinen Wirbelwind, der den Namen Kira hatte. Hyperaktiv, sehr stark zu Übersprungshandlungen neigend und absolut neugierig und frei von Angst. Die kleine “Abrissbirne” knabberte und biss heftig auf allem rum, was sie ins Maul bekam.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Besitzerin, die noch ein 3 jähriges Kind hat, mit diesem Hund überfordert war. Im Laufe des Gespräches kam heraus, dass der “Züchter” den Hund als ruhigen Familienhund verkauft hatte und die Elterntiere (natürlich als erwachsene Hunde gemächlich in der Ecke liegend) präsentiert hat. Ihr kennt alle meine Meinung zur Hundezucht, es gehört neben Zulassungsprüfung, Züchterschulungen, viel Verantwortung und Liebe zum Tier einfach auch eine grosse Menge an Wissen über die Rasse und Krankheiten, Genetik usw. dazu. Dann die Frage: Linienzucht oder Outcross-Verpaarung und und und… ich weiss nicht, ob hier beide Elterntiere auf HD,ED,OCD, auf Herzfehler, Schilddrüsenerkrankungen (wie Cosmo sie hatte, kommt inzwischen gehäuft bei den RR’s vor, hab ich den Eindruck, denn ich kenne eine Menge Thyroxinjunkies unter den Rhodesians) und Hämophilie untersucht wurden. Das wären neben Wesen und Umfeld die Dinge, die für mich einen wirklich guten Züchter ausmachen.
2 Hundetrainer hatte die Familie bereits besucht und sie konnten nicht weiter helfen. Also einigte man sich schweren Herzens auf die Abgabe über Ridgeback in Not.
Wir nennen Kira nun Caaya - neues Heim, neuer Name…Gründe dafür sind euch sicher bekannt.
Zur Zeit haben wir die fast 5 jährige Hündin einer Freundin in Pflege und Ayla machte auch direkt einen auf Muttertier und zeigte Caaya auf dem 1. Spaziergang ihre Grenzen auf. Auf der langen Rückfahrt benahm sich die kleine Maus prima, hatte keine Probleme mit Übelkeit oder sonstigem. Zuhause angekommen, wurde erst mal das Haus inspiziert und dann ganz selbstverständlich neben Ayla das Sofa in Beschlag genommen. Caaya ist das Lösen auf Terasse/Hof gewöhnt und so hatten wir direkt am 1. Abend ein Häufchen vorm Fenster liegen. Aber sie wird lernen, dass es auf dem Rasen bzw. draussen auf der Wiese oder im Wald viiieeeeel schöner ist.
Eingeschlafen sind wir dann mit je einem Hund auf der Brust und die kleine Kuschelmaus hat es genossen.
Willkommen, Caaya.
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