Der 1. Tag

Morgens, 6.30 Uhr in Osnabrück: Der Göttergatte muss zur Arbeit, Caaya hat einen Teil des Futters nach einem kurzen Gang zum Lösen mittels Clickertraining verdient und kuschelt sich in meinem Arm. Die erste Nacht war total unauffällig, als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Ayla liegt auf der anderen Seite. Wir schlafen noch bis 8.30, das Wochenende war anstrengend… ;)

Nach einer Tasse Kaffee und einem neugierigen Erkunden des Gartens starten wir 3 auf einen Spaziergang ins Grüne. Caaya hat noch kein Geschirr, also muss es ohne Schleppleine gehen. Klappt auch prima. Miss Hurricane saugt ein Kaumgummi auf, lässt sich aber auf eine Tauschaktion ein. Ansonsten klappen die Rückrufübungen prima und mein “goodiegoodiegoodie” macht die Kleine richtig flott. Aber Frau ist es ja gewöhnt, vor anderen Menschen den Kasper zu machen.

Dann ab ins Auto mit beiden Hunden, kurze Fahrt in den Tierzubehörladen. Mit 2 Hunden an der Leine ist das schon ein kleines Abenteuer. Ab durch die Regalreihe mit den offenen Leckereien und Madam schafft es tatsächlich, ein Schinkenbein aus der Box zu klauen. :o

Wir probieren einige Geschirre an, bis wir was passendes für den Blitz mit dem langen Rücken finden. Jetzt noch ein Zimmerkennel für die Auszeit…puh…schwer…ich entscheide mich für ein T-Camp, in der Hoffnung, dass ich es noch irgendwo mit hin nehmen kann, bevor Madam es aufgefressen hat. Schnell noch ein paar Knochen eingepackt für die Knabbergelüste des zahnwechselnden Monsters und ab zur Kasse. Dort wartet ein junger Labradorrüde mit einem Riesenschädel samt Frauchen. Also vorsichtiges Herantasten. Caaya war ganz begeistert, aber der junge Mann fand dann doch eher gefallen an der Pflegedame, welche erst vor kurzem läufig war.

Zuhause angekommen, dreht Caaya noch mal richtig auf. Über Tische und Stühle, sozusagen. Ich hole den Clicker und übe Impulskontrolle. Feines Mädchen, sie lernt so schnell! Dann fallen ihr die Augen zu. Eine Stunde später kommt, wie verabredet, die Nachbarin mit ihren beiden kleinen Kindern. Die sind Hunde gewöhnt und wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Und wieder Impulskontrolle geübt - denn Caaya ist beim Anblick von kleinen Kiddies echt entzückt und kaum zu bremsen, der kleine zahnscharfe Flummi.

Der nächste Spaziergang fand in Geschirr und Schleppleine im Wald am Zoo statt, wo es natürlich tolle Gerüche gibt. Gut, es war mein eigener Fehler, dass ich ausgerechnet dann den Ball für Ayla werfen musste, als sich des Zwerges Schleppleine bereits unbemerkterweise 2 mal um meine Knöchel gewickelt hatte…. WUMM!

Eine kurze Tobesequenz mit einem Retrieverrüden und einer jungen Mastiffdame haben wir eingeworfen, ansonsten hat es prima mit der Schleppi geklappt und Caaya lernt sehr schnell, wo das Ende der Leine und das ein Click ‘ne feine Sache ist. Wenn ich mich nicht sehr täusche, wird sie ein ganz gehöriges Potential an Jagdlust mitbringen, denn sie reagiert jetzt schon sehr stark auf Fährten und Bewegungen, auch in der Ferne…oioioi…sie pointet auch schön…. ;)

Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher zur Berufsfeuerwehr gemacht, wo der Göttergatte gerade den Nachwuchs im Auto auseinanderschneiden übte…es war laut, viele Maschinen, viele fremde Menschen und Caaya zeigte nicht einmal Scheu. Sie flitzte neugierig durch die Fahrzeughallen. Quietschebällchen apportieren kann sie nun auch schon. Wollen wir mal hoffen, dass der Hurricane weiterhin so schnell lernt. ;)

Wieder zu Hause, zeigte Ayla ihr noch eben, wie man die beiden halbwilden Kaninchen im Garten aus den Beeten scheucht und nach dem erarbeiteten Abendessen (neeee…nicht die Kaninchen… :o ) fielen beide ins Land der Träume…..

1 Antwort auf “Der 1. Tag”

  1. Birgitta Edelmann sagt:

    was für eine Überraschung - wie eben schon geschrieben liebe Caro glaube auch ich nicht an Zufälle, hier schon gar nicht !!! das soll so sein - ich freu mich so für Euch

    liebe Grüßle Birgitta mit Clyde - auch an Cosmo hat er gut gemacht , feiner Junge !

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