Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Caaya - Der Hurricane-Blog für November, 2007.
- Caaya (40)
- 9.8.2008: 8 Pfoten im Land der Elche
- 21.6.2008: Happy Birthday, Caaya!
- 19.5.2008: Hormonelle Stepaerobic und Carolus
- 22.4.2008: Mal wieder im Zoo
- 11.4.2008: Wildpark, Hormone & mehr...
- 21.3.2008: Hilfe, wir haben eine kleine Schlampe im Haus ;)
- 9.3.2008: Nach langer Zeit...
- 5.2.2008: Seepremiere
- 5.2.2008: Caayas erster erfolgreicher Arbeitseinsatz
- 22.1.2008: Mit Onkel Neo bei der Feuerwehr & mehr...
Archive für November 2007
Der Alltag kehrt ein
28.11.2007 von admin.
Caaya wächst und gedeiht. Sie hat nun 57 cm und wiegt 22 kg. Neo’s Aufenthalt hier war sehr lehrreich für die kleine Miss Hurricane. Seit dem er ausgezogen ist, hat sie schon die eine oder andere Nacht alleine unten verbracht, das grosse Mädchen. Natürlich genau in dem Korb, in dem Neo immer geschlafen hat. Schön in der Ecke unter der Treppe. Dann kommt sie meist so gegen 4 oder 5 Uhr morgens die Treppe hochgeschlichen und möchte kuscheln.
Sie lernt gerade, den Futterbeutel korrekt zu apportieren, was auch schon ganz gut klappt. Und wir lernen gerade, dass sie in manchen Situationen genau so stur sein kann, wie Cosmo es war. Dann wird sich z.B. mitten auf die Strasse gesetzt, wenn ihr die Richtung des Weges nicht passt und nicht mehr weiter gegangen. Da hilft kein “komm”, kein Leckerchen und auch kein Richtungswechsel. Aber wir können ja auch stur sein.
Motte hat auch eine Menge Spielzeug, welches intermittierend mal wechselt. Aber sie möchte natürlich genau immer das, welches sie nicht haben kann: Schuhe, der Handfeger im Kaminkorb, das Kaminholz, wahlweise den ganzen Korb, Fernsehzeitungen und was alles noch so interessant sein kann. Da hält sie uns, ganz der Junghund, eben ordentlich auf Trab.
Gestern morgen war wieder so eine göttliche Szene: Christoph kommt vom Einkaufen wieder, stellt den Einkaufskorb in den Flur und zieht sich vor der Tür die Schuhe aus. In der Zeit schaffte es Caaya, den halben Korb auszuräumen und mit der Beute in den Kennel zu fliehen. Ich hab nur lauthals gelacht und Christoph informiert, denn auch er muss aus solchen Fehlern lernen. Dann habe ich die Beute gesichert und Caaya einen Quietschie in den Kennel geworfen. Welch Begeisterung!
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Happy End für Neo!
25.11.2007 von admin.
Es waren turbulente viereinhalb Tage mit Neo und Caaya. Tag für Tag tolerierte Neo mehr und mehr, auch Caayas Nähe im Haus wurde für ihn zusehends ertragbarer. Gestern morgen machten wir einen Spaziergang in Wald und Feld, Fotos siehe unten.
Gestern abend bezog Neo dann zusammen mit dem Göttergatten das Sofa und sie schliefen Kopf an Kopf ein. Die Nacht verbrachte er dort aber alleine.
Schön vor dem Kaminofen - Ridgeback-like eben. Heute morgen dann grosse Freude bei Neo, als es an der Tür klingelte. Sonja und Mario, die beiden hatte er ja schon am Donnerstag kennengelernt! Wir fuhren in ein Naturschutzgebiet namens “Achter de Welt”, idyllisch zwischen Hagen a.T.W. und Bad Iburg gelegen, schön auf dem Berg und die Hunde hatten sichtlich ihren Spass. Ausnahmsweise wurde es auch mal ein längerer Spaziergang für Caaya. Sie tobte mit Neo die Berge rauf und runter, während Sonja bergauf eher schlapp machte…
Wieder zu Hause, frühstückten wir erst mal und der Göttergatte, mal wieder im Dienst, kam mit dem Notarzt auf einen Kaffee rum, um sich von Neo zu verabschieden. Neo war völlig aufgekratzt, als ob er es ahnte. Caaya hatte sich zum Schlafen in den Flur gelegt. Nach dem langen Spaziergang war sie schon müde. Der Rüde hingegen drehte noch mal richtig auf, spielte mit Sonja und dem Mot und schnüffelte am Frühstücktisch rum. Noch eine letzte Fotosession im Garten und dann war der Moment des Abschieds da.
Es tat mir schon ein wenig weh, diesen tollen Hund wieder aus der Hand zu geben, aber die Umstände lassen bei uns auf Dauer keinen zweiten Hund zu und ich weiss, dass er bei Sonja und Mario in sehr gute und erfahrene Hände kommt und ein schönes Leben haben wird. Ich bin gespannt, wie er mit den beiden Katzen zurecht kommt. Wir werden sie im Januar mal besuchen. ![]()
Alles Gute, mein lieber Neo!
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Jeder Topf hat einen Deckel…
23.11.2007 von admin.
Gestern Abend bekamen wir Besuch aus dem Ruhrpott. Ein befreundetes Pärchen, dessen ehemalige Rhodesian Hündin (übrigens auch über RR in Not vermittelt) vor einiger Zeit an einem Schlaganfall verstarb. Sie wollten Caaya, aber besonders Neo kennenlernen. Neo war zu dem Zeitpunkt gerade mal 24 Stunden bei uns, ich war sehr auf seine Reaktion gespannt. Es klingelte an der Haustür, beide Hunde schlugen kurz an. Neo hielt sich zurück und liess Caaya den Vortritt, nachdem wir Hallo gesagt hatten. Dann ging er freundlich wedelnd auf die beiden zu und schnupperte rum. Keine 10 Minuten später hat er mit den beiden abwechselnd gespielt und sich kraulen lassen, er hat wahnsinnig schnell Vertrauen gefasst, weil die beiden mit Hundeerfahrung an die Sache ran gegangen sind. Das heisst, sie haben auf die Körpersprache geachtet: Nicht frontal darauf zu gehen oder runterbeugen, nicht Fixieren, zur Seite schauen, den Hund auf sich zukommen lassen, defensives Verhalten, etc. , pp…..
Wir machten einen Spaziergang und Neo drehte richtig auf, jagte im Dunkeln hinter dem Quietscheball her und spielte mit dem Pärchen. Es war toll anzusehen, wie schnell er Vertrauen fasste.
Neo wird am Sonntag in den Ruhrpott ziehen und ich glaube, wir hätten niemand Geeigneteres finden können als die beiden! Ich freue mich sehr und wünsche dem wundervollen Neo ein entgültiges und traumhaftes Zuhause!
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Lebensfreude
23.11.2007 von admin.
Nachdem der Göttergatte heute morgen zur Arbeit fuhr, bin ich mit Caaya und Neo durch Wald & Wiesen gelaufen.
Caaya an der kurzen Leine, Neo an der 5m Schleppi. Das macht er super, er bemerkt das Ende und bremst dann auch sofort. Caaya durfte im Wald von der Leine und nach 1 oder 2 Spielaufforderungsversuchen bei Neo hat sie dann aufgegeben und spielte mit dem Laub. Angekommen auf dem grossen Feld, habe ich Neo’s Schleppleine fallen lassen. Er schaute mich daraufhin verzückt an und fing an zu rennen wie ein Irrer. Keine Minute dauerte es, da kam dann seinerseits ein Spielauffoderung, in dem er Kreise rannte, die immer schön eng an der verdutzten Caaya vorbei gingen. Zwischendurch liess er sich problemlos abrufen, er hört wirklich klasse.
Dann ging das Gerenne richtig los, Caaya wie eine Irre hinter Neo her und beide hatten sichtlich Spass. Als ich dann einmal einen Stock warf, rannte Neo hin, nahm den Stock und reizte Caaya nach dem Motto: “Ätsch, ich habe ihn…hol ihn dir doch!”….und weiter ging es.
Es war wirklich schön, die beiden so auf dem Feld rennen zu sehen. Nun liegt Neo in seinem Korb und Caaya neben mir und beide Träumen vom rennen, nachdem sie je einen Markknochen leergelöllert haben.
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Kurzzeit-Nachwuchs im Hause Klus
22.11.2007 von admin.
Moin zusammen,
es gibt spannende News. Seit gestern haben wir einen 4 jährigen Rhodesian Rüden aus Ridgeback in Not in Kurzzeitpflege. Neo musste seine erste und auch die zweite Familie verlassen, weil er die Kinder anknurrte, egal ob gross oder klein. Die Ursache dieses Verhaltens ist uns bekannt und wir lassen ihm jede Rückzugsmöglichkeit, die er braucht. Er soll alleine auf uns zu kommen.
Klein Caaya hat auch schon gelernt, dass sie ihn in Ruhe lassen muss. Sie meistert das ganz toll! Neo ist ein sehr defensiver Hund, ich habe selten einen so passiven Rhodesian Rüden gesehen. Er hat eine ausgezeichnete Körpersprache und beschwichtigt, bevor er knurrt. So langsam wird er auch mit uns warm und wir dürfen ihn anfassen, er kommt freiwillig zum Streicheleinheiten abholen und heute nachmittag hat er auf dem Spaziergang Bällchen apportiert.
Caaya sieht es inzwischen auch gelassen, wenn sie angeknurrt wird. Sie bellt meist einmal und dann dreht sie ihm den Hintern zu.
Aber sie darf ihm ab und an schon die Schnauze lecken, was sie auch begeistert wahrnimmt.
Neo wird nun über RR in Not in eine entgültige Familie bzw. Einzelperson ohne Kinder vermittelt und ich hoffe, dass dieser tolle Hund bald das Zuhause findet, das ihn glücklich macht.
http://www.ridgeback-in-not.de
Am Dienstag hatte Caaya bei Christophs Schwester die Begegnung mit einer hundegewöhnten Katze. Langes drumherum Getänzel, -zig Spielaufforderungen und auch frustriertes Gekläffe liessen die Katze relativ kalt. Als Caaya zu Nahe kam, fauchte die Mieze einmal heftig und fuhr die Pfote aus, allerdings ohne Krallen. Caaya schrie wie am Spiess, obwohl Miezi sie gar nicht getroffen hat. Sie hatte sich wirklich erschrocken. Sie schaute noch einmal nach der Katze, dann war’s auch gut.
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Grasfressende Maschinen und Dreibeiner…
19.11.2007 von admin.
Moin zusammen,
es wird mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Caaya macht sich immer besser. Inzwischen hat sie morgens keine heftige “ich-will-sofort-was-machen-oder-ich-reiss-die-bude-ab” -Phase, sondern trollt sich in den Kennel und schläft eine Runde. Dann möchte ich meinen Dank aussprechen an die Frau, die Caaya abgegeben hat und sich trotzdem weiterhin noch sehr bemüht, für mich Dinge über Caaya herauszufinden, mir Welpenbilder schickt und für die ich diesen Blog überhaupt mache. DANKE, M.!!!
Caaya Anfang September 2007:
Also, wir wissen nun, dass Caayas Papa Welenga Danjuma ist, ihre Mutter heisst Dana und hat keine Papiere, ist aber auch eine eher Dunkelweizene und ruhig. Das hell weizenfarbene Fell ist dann wohl eher aus den Welengas, Oma Baghira und Uroma Kilva waren ja beide sehr hell. Gestern hat Caaya Verwandtschaft kennen gelernt, dazu aber später.
Einen jungen Hund bei Regenwetter im Haus zu beschäftigen fordert Ideen. Caaya hat neben Clicker-Tricks, Handtouch, Kinn in die Hand legen, etc. inzwischen auch gelernt, Dinge auszupacken. Hier einige Fotos, als ich ihr ein eingepacktes Lammohr vor die Schnauze legte…
Gestern Mittag schien nach langer Zeit mal wieder die Sonne in Osnabrück. Der Hausherr von Welt nutzte die Chance, um ein letztes Mal in diesem Jahr den inzwischen sehr ramponierten Rasen (Caayas Buddelleidenschaft) ein letztes Mal eine neue Frisur zu gönnen. Da wir vermuteten, dass Caaya keine Rasenmäher kennt, hatte ich mich direkt mit der Knipse bewaffnet und bin mit nach draussen gegangen.
Noch ist der Motor aus, Caaya schaut sich das Ding kurz an und zeigt wenig Interesse. Dann wurde der Motor angemacht und der Mäher langsam geschoben:
Es war ihr deutlich an zu sehen, dass sie erst mal unangenehm fand. Nach kurzer Zeit flitze sie dann erst hinter dem Kabel her (Reinbeissversuche haben wir sofort unterbrochen, aber sie waren natürlich da…
), dann hinter dem Mäher und nach ca. 5 Minuten hatte sie das Interesse verloren und ging im Beet auf Schnuppertour, weil die Kaninchen wieder unterwegs waren.
Der Tag sollte noch aufregender für Caaya werden, aber das lasse ich sie mal lieber selber erzählen.
Wir fuhren mal wieder mit dem Auto. Neuerdings liegt mein alter Korb hinten im Auto, damit ich mich etwas wohler fühle, denn auf längeren Strecken fange ich ja gerne mal an zu nörgeln. Nach einer Stunde waren wir da. Hier riecht es nach anderem Hund und Katze! Aufgeregt ging ich mit Herrchen mit, durch das Gartentor und dann sah ich ihn:
Brad Pitt. Rhodesian-Boxer-Mix mit nur 3 Beinen. Er schnupperte an mir und ich an ihm. Cool, der ist nett und will spielen! Also Leinen los und auf geht’s!
Aber urplötzlich kamen da meine 2 Tanten angestürmt und haben mir erst mal klar gemacht, wer das Sagen hat. Deren Frauchen hatte extra die Tür verschlossen, damit ich den Pitt in Ruhe kennenlernen kann, aber sie sind entwischt. Man, da hatte ich ganz schön Schiss und habe die Rute eingekniffen und mich auf den Rücken gelegt. Dann war’s auch schon gut. Ich habe ja in den letzten Tagen auf vielen Hundewiesen gelernt, dass ich nicht frontal auf andere Hunde zu rennen darf, sonst knurren die nämlich manchmal oder machen mich an. Nein, immer schön im Bogen langsam darauf zu und schön dabei mein Mäulchen lecken, dann sind sie eigentlich immer freundlich zu mir gewesen.
Verwandtschaft, das Stichwort: Gasira ist eine Halbschwester von meinem toten Onkel Cosmo, sie hatten die gleiche Mutter, aber unterschiedliche Väter. Ihre Mutter war meine Oma Baghira. Barika ist eine von den Umvumas. Ein Umvuma war der Vater meines Vaters, also mein Opa. Ganz schön verwirrend, was? Gasira hatte es aber gleich gechecked und fing an, mich abzuschlabbern, wo sie nur konnte!
Wir sind durch den Garten getobt und besonders Brad Pitt konnte gar nicht von mir lassen, er versuchte immer wieder, mich zu bespringen und legte sich dabei öfter auf die Nase - ist ja auch nicht einfach, wenn man nur drei Beine hat. Meine Familie hat dem Ganzen dann aber leider ein Ende gesetzt und wir sind in den Laden, der mit am Haus war. Dort war ein Ofen an und es gab jede Menge kuschelige Liegeplätze und Kennel, aber die 1000 Sachen drumherum fand ich viiiiiel interessanter! 2 Mal schaffte ich es, getrocknete Orangenscheiben zu mopsen, dann wurde die interessante Abteilung leider durch ein Welpengitter abgesperrt, und die Orangen hat Frauchen mir einfach wieder aus dem Maul genommen. Macht ja nix, weiter hinten fand ich noch Gummistiefel mit lecker Socken zum Klauen drin…
Irgendwann bin ich dann ganz erschöpft neben Brad Pitt eingeschlafen und als ich wach wurde, sind wir auch schon wieder nach Hause gefahren. Und es roch so gut im Auto! Was da genau so roch, habe ich dann zu Hause gesehen. Kiloweise frisches Fleisch und ein ganzer grünser Pansen… LECHZ! Herrchen hat abends alles klein geschnitten und ich habe brav vor dem T-Camp gesessen und zugeschaut. Das Bravsein und Warten hat sich gelohnt, ich bekam noch ein Stückchen frischen Pansen, mit dem ich mich gleich in mein Zelt verzog. Danach war ich dann aber wirklich müde und bin ins Land der Träume geflogen….
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Rüdenpack ;)
13.11.2007 von admin.
Da ich zur Zeit stark erkältet bin, gibt’s für Caaya nur kurze Spaziergänge und die restlichen Aktivitäten wie Clickern und Nasenarbeit finden im Haus statt. Vorm Kamin ist es ja auch schön kuschelig.
Heute morgen sind wir einmal um unser Baugebiet gelaufen und trafen dabei auf Floyd. Floyd ist ein ca. 1,5 Jahre alter Mix, etwas grösser als die Motte und ein kleiner Hibbelkopf. Nachdem die beiden die übliche Kennenlernrunde gerannt sind, schnupperte Floyd ganz interessiert an Mottes bestem Stück. Das war ihr sehr unangenehm. Dann versuchte er, sie zu besteigen und zog dabei “blank”. Aber er hatte die Rechnung ohne Caaya gemacht. Sie drehte sich im Bruchteil einer Sekunde um 180° und hatte das öhem Blankgezogene dann im Maul. Das gab ein sehr entsetztes Rüdengesicht und ein noch dummeres Gesicht bei der Motte. Danach rannten die beiden wieder los.
Heute nachmittag fuhr ich mit ihr auf die Hundewiese am Zoo. Dort treffen sich nachmittags sehr viele Hundebesitzer. Caaya findet es dort klasse, weil sie toben kann. Ich nutze es dort meistens, um mit ihr zu trainieren, eben nicht zu jedem Hund zu rennen.
Wir trafen die 10 Monate alte Dogge Cleo, die alte Wolfshündin Faye, ein Staffbaby und viele andere Hunde mehr. Und einen Husky-Schäferhundmixrüden namens Mylo, der nun auch wieder sehr stark an Motte interessiert war. Mehrfach versuchte er, sie zu besteigen und zog blank. Ihre 180° Drehung vom vormittag wiederholte sie, aber das beeindruckte den Rüden nun gar nicht. Mylo’s Frauchen interessierte das alles nicht wirklich, nur halbherzig rief sie ihren Rüden zurück. Ich entfernte mich samt Caaya von der dort stehenden Truppe und der Rüde kam natürlich mit. Und wieder ein Aufrittversuch. Während ich mich leicht angesäuert nach der Rüdenbesitzerin umschaute, machte Caaya kurzen Prozess und zeigte Mylo, wo der Frosch die Locken hat. Ich nutze den kurzen Moment des verblüfften Rüden, um mich weiter zu bewegen…und Caaya kam mit und würdigte Mylo keines Blickes mehr.
Madame ist sicher noch nicht kurz vor ihrer Läufigkeit, dazu ist sie ja eigentlich noch zu jung…aber wenn sie jetzt schon so riecht?! Da wir vor Caaya ja einen Rüden hatten, der trotz Kastration gerne mal einen Sprung in die Welt der Damen machte, weiss ich, dass auch das trainiert werden kann. Wie schrieb neulich eine Userin so schön im RR Forum, als seine Hündin von einem Rüden belästigt wurde und der Rüdenbesitzer sagte: “Ja, mein Gott, der hat halt schon gedeckt, der weiss, wie das geht und will halt wieder…!” Sie schrieb:”Mein Mann hat auch schon gedeckt. Aber er hat gelernt, dass er nicht alle Weiber bespringen darf…” ![]()
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Erlebnisse am Sonntag und Montag
12.11.2007 von admin.
Nun ist Caaya 14 Tage bei uns. Und sie macht sich gut, die kleine Maus. Gestern morgen waren Anja und ich mit Tequila und Caaya hier in unserem Wald, dem Wulfter Holz. Das Wetter ist ja immer noch sehr bescheiden, aber wir hatten Glück und einen trockenen Moment erwischt. Der Waldboden ist aufgeweicht, die Wege am Feld auch, also sind wir durch beides gewatet. Tequila hat im Feld einen Fasan hoch gescheucht und Caaya fand es klasse, hat sich aber gut abrufen lassen. Am Nachmittag haben wir uns dann mit dem Rest der Bande getroffen und sind in einem Gebiet namens “Achter de Welt” spazieren gewesen. Hoch gelegen zwischen Hagen und Bad Iburg und feinster Nadel-Buchenwaldgemisch. Hier liess es sich deutlich besser laufen. Ayla, Caaya, Juma & Tequila hatten jede Menge Spass und wegen der kleinen Motte wurde die Runde nicht ganz so gross wie gewohnt. Danach sind wir noch auf Kaffee und Kuchen mit zu Anja & Thomas gefahren und Caaya machte ihre ersten Erfahrungen mit vielen Hunden auf engem Raum und lernte auch den Bedarf an Individualdistanz bei Tequila kennen. Sie fand nicht so recht zur Ruhe, deswegen bekam sie von Anne eine feine Entspannungsmassage, bis sie dann anschliessend ruhig und entspannt im Korb lag.
Abends waren wir dann bei unserem Stamm-Thai mit der ganzen Bande und Caaya hat das ganz prima gemacht. Wir haben ihren alten Korb mitgenommen und unter den Tisch gepackt, sie war dementsprechend müde und hat sich kaum gerührt.
Gestern und heute hat Caaya noch mal 2 Zähne verloren. Einen Backenzahn habe ich gefunden, als sie gestern abend ihr Muskelfleisch am Stück frass und ordentlich kauen musste, den anderen nicht…
Im Haus macht sie sich auch langsam besser, sie knabbert nicht mehr an ALLEM rum, was sie vor das Maul bekommt, sie beisst nicht mehr so viel an uns rum und überhaupt ist sie etwas ruhiger geworden, also nur noch ein Abrissbirnchen, keine Birne mehr. Nur das Alleine bleiben…das wird noch viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen….
Heute gab es übrigens nur mehrere kurze Spaziergänge mit Eisbärmantel und dem Herrchen, es regnet eigentlich ununterbrochen bei 2-4°, das ist definitiv ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagt…. ![]()
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Schietwetter und “Das erste Mal”…
10.11.2007 von admin.
Meine Güte, es wird Winter…und ein kleiner Ridgeback wird genau wie seine meisten Artgenossen zum Haushund. Gestern morgen war ich mit Caaya bei uns im Wald, es regnete ein wenig, aber das störte sie nicht weiter. Am Nachmittag haben wir dann den Uli und die Anne besucht. Dort wohnen der RR Rüde Juma und zur Zeit auch die Hündin Ayla. Caaya mochte wegen des Starkregens schon nicht aus dem Auto, aber ich konnte sie zu dem kurzen Weg bis zur Haustür noch überreden. Nachdem sie Uli’s Wohnzimmer neu dekoriert und die Katze kennengelernt hatte, war es draussen trocken und wir gingen in den Wald, der direkt am Haus grenzt. Miss Hurricane “nervte” die beiden Grossen sehr, aber Ayla und Juma sind halt Schäfchen. Mittendrin fing es dann derbe an zu regnen und wir traten den Rückweg an. Caaya schlotterte schon ein wenig. Wieder bei Uli, gab es erst mal Handtücher und Sofakuscheln für die Hunde und Tee für uns. Dann wurde es Zeit, denn ich wollte mit Caaya noch zu Elke, unserer Tierärztin.
Nachdem ich Caaya das vor dem Kamin halbwegs getrocknete Geschirr wieder angezogen hatte, verpieselte sich Madam wieder auf’s Sofa. Bis vor die Haustürkam sie noch mit, aber als sie den Regen sah, war es vorbei. Sitzenbleiben, da half kein Bitten, kein Locken und kein Zerren. Das kannten wir ja von Cosmo schon.
Also klemmte ich Caaya unter den Arm und trug sie zum Auto. Dann ab zum Tierarzt bei 2°C und Schneeregen…brrrr.
Aktuelles Gewicht 19,8 kg, Zahnwechsel voll im Gange und ansonsten alles bestens, nur die 3. Impfung fehlt noch, die bekommt sie nächste Woche. Elke liess sie noch lecker Vitaminpaste aus der Tube schlecken und dem schwarzen alten Labbirüden am Bioresonanzgerät sagte sie auch noch Guten Tag. Im Wartezimmer sass ein Mädchen mit einem Kaninchem auf dem Arm und dessen Halskrause nach OP in der Hand. Das Kaninchen interessierte Caaya nicht so doll, aber die Halskrause hat sie sich mal eben gemopst, während ich die Welpenstartpakete und das so eben erworbene DAP (wir wollen es mal mit Pheromonen und Aromatherapie im Kennel ausprobieren) in die Tüte packte.
Heute morgen war dann um 10.00 Uhr die all-samstagliche RidgebackRunde. 8 Rhodesians flitzen um die Wette und die Kurze hatte ihren Spass, trotz des Nieselregens. Danach fuhren wir noch eben in Zoogeschäft und Caaya bekam einen “Eisbärenmantel” für die kalten, nassen Tage. Einen unterkühlten, kranken Junghund möchte ich nicht noch mal haben. Mit dem Mantel geht sie nun auch in den Regen und ziert sich nicht mehr so sehr. Im Sommer ist es sicher was anderes, aber im Winter ist ein Hund ohne Unterwolle bei kalter Nässe echt aufgeschmissen.
Ich fuhr einkaufen, Rouladen sollte es geben. Ein kleines Stück Rind und einen Msrkknochen liess ich mir für Caaya einpacken, da ich heute oder Montag den Ernährungsplan erwartete. Caaya frass das rohe Rind, als hätte sie nie was anderes bekommen und lechzte so sehr nach mehr, dass sie mehrere Versuche startete, mir die soeben eingepinselten Rouladen von der Arbeitsplatte zu mopsen.
Der Ernährungsplan von kivuli.de ist heute angekommen und so habe ich Caaya heute abend das erste Mal frisch gefüttert. So ein Welpe bekommt ne Menge mehr als ein erwachsener Hund. Sie hatte heute abend 400g Rind, dazu 100g Reis und 100g püriertes Gemüse, plus Omega3 Öl, Spirulina und gemahlene Eierschale. Eben alles, was man so braucht. Durch das Spirulina sah das Ganze schon sehr eklig aus und roch auch dementsprechend, aber Miss Hurricane hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und den Napf ratzfatz leergefuttert! Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt und wie ihre Verwertung ist.
Nun liegt sie müde auf meinen Beinen….aber gleich…gleich packe ich die neue Reizangel aus, da fährt sie so richtig gut drauf ab!
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Verfolgungsjagd im Wildpark!
8.11.2007 von admin.
Hallo ihr,
ich habe heute so viele spannende Sachen erlebt! Meine Leute sind mit mir in den Wildpark gefahren. Die Bilder hier im Blog könnt ihr zum Vergrössern anklicken und die volle Serie könnt ihr euch unter http://klus.org/caaya/wildparkbesuch/
anschauen.

Das ist so ca. 30Minuten von meinem neuen Zuhause entfernt. Dort habe ich richtig was erlebt heute! Wir fuhren auf den Parkplatz und ich sass noch im Kofferraum, als das erste Kaninchen schon ganz frech hinter dem Auto her hüpfte. Herrchen trug mich raus und nahm mich an die 3m Schleppleine…und schon sah ich sie: Wildschweine…eine ganze Horde, gleich am Parkplatz! Aber was war das? Wir gingen von ihnen weg…meine Leute brabbelten was von “muss sich erst noch lösen bla bla…”…okay, könnt ihr haben. Ich ging abseits des Weges und hockte mich artig hin und machte meinen Haufen. Einen Meter daneben sass dann dieser Geselle:
“Hey supi, ich kenn deine Kumpels, die wohnen in unserem Garten…willst du spielen?” Das hatte ich wohl etwas zu laut gesagt, der Geselle höppelte von dannen. Schade.
Aber dann ging es los. Wir sind rein in den Wildpark und gleich als erstes flitzten 2 Zicken auf uns zu!
Es sollte nicht der einzige Angriff an diesem Tag bleiben. Man, die Viecher waren vielleicht aufdringlich, sie rannten die ganze Zeit hinter uns her, aber immer mit so viel Abstand, dass ich nicht an sie ran kam. Als es mir gerade egal wurde, stiess ein Hahn zu ihnen und macht das “wir verfolgen die arme kleine Caaya” -Spiel mit! Als Frauchen den dann auch noch mit Mais fütterte, wurden wir den natürlich gar nicht mehr los….
Ich habe echt viel gesehen und gerochen: Iltis-Frettchen, Wollschweine, Waschbären, Luchse, Wölfe, ganz viele Rehe und Hirsche von weiss über rot bis schwarz, Kaninchen, Mutanten-Füchse, Wildschweine, Büffel, Bisons, Fasane, Pfauen, Truthähne und ganz besonders angetan haben es mir die Hühner…die Malaysischen Kampfhühner! Ob die auch wohl eine Schnabelkorbverordnung haben?
Die Viecher mit den Hörnern drauf, die hatten es mir auch echt angetan. Da hat Herrchen sich vorsichtig mit mir rangetastet, dass ich an lockerer Leine ging und mich nicht auf sie stürzte. Es hat lange gedauert und viele Clicker und Leckerchen später durfte ich dann einen von ihnen ganz nah anschauen und knutschen.
Am anstrengensten waren die ganzen freilaufenden Hühner und Kaninchen, die sind immer ran gekommen zum Ärgern und dann schnell wieder abgehauen, sobald ich auch nur in die Richtung schaute…blöde Viecher, die!
Was ich sonst noch so erlebt habe, könnt ihr euch auf den anderen Fotos anschauen.
Einen müden Gruss von eurer Miss Hurricane
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