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- Caaya (40)
- 9.8.2008: 8 Pfoten im Land der Elche
- 21.6.2008: Happy Birthday, Caaya!
- 19.5.2008: Hormonelle Stepaerobic und Carolus
- 22.4.2008: Mal wieder im Zoo
- 11.4.2008: Wildpark, Hormone & mehr...
- 21.3.2008: Hilfe, wir haben eine kleine Schlampe im Haus ;)
- 9.3.2008: Nach langer Zeit...
- 5.2.2008: Seepremiere
- 5.2.2008: Caayas erster erfolgreicher Arbeitseinsatz
- 22.1.2008: Mit Onkel Neo bei der Feuerwehr & mehr...
Archive für 19.11.2007
Grasfressende Maschinen und Dreibeiner…
19.11.2007 von admin.
Moin zusammen,
es wird mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Caaya macht sich immer besser. Inzwischen hat sie morgens keine heftige “ich-will-sofort-was-machen-oder-ich-reiss-die-bude-ab” -Phase, sondern trollt sich in den Kennel und schläft eine Runde. Dann möchte ich meinen Dank aussprechen an die Frau, die Caaya abgegeben hat und sich trotzdem weiterhin noch sehr bemüht, für mich Dinge über Caaya herauszufinden, mir Welpenbilder schickt und für die ich diesen Blog überhaupt mache. DANKE, M.!!!
Caaya Anfang September 2007:
Also, wir wissen nun, dass Caayas Papa Welenga Danjuma ist, ihre Mutter heisst Dana und hat keine Papiere, ist aber auch eine eher Dunkelweizene und ruhig. Das hell weizenfarbene Fell ist dann wohl eher aus den Welengas, Oma Baghira und Uroma Kilva waren ja beide sehr hell. Gestern hat Caaya Verwandtschaft kennen gelernt, dazu aber später.
Einen jungen Hund bei Regenwetter im Haus zu beschäftigen fordert Ideen. Caaya hat neben Clicker-Tricks, Handtouch, Kinn in die Hand legen, etc. inzwischen auch gelernt, Dinge auszupacken. Hier einige Fotos, als ich ihr ein eingepacktes Lammohr vor die Schnauze legte…
Gestern Mittag schien nach langer Zeit mal wieder die Sonne in Osnabrück. Der Hausherr von Welt nutzte die Chance, um ein letztes Mal in diesem Jahr den inzwischen sehr ramponierten Rasen (Caayas Buddelleidenschaft) ein letztes Mal eine neue Frisur zu gönnen. Da wir vermuteten, dass Caaya keine Rasenmäher kennt, hatte ich mich direkt mit der Knipse bewaffnet und bin mit nach draussen gegangen.
Noch ist der Motor aus, Caaya schaut sich das Ding kurz an und zeigt wenig Interesse. Dann wurde der Motor angemacht und der Mäher langsam geschoben:
Es war ihr deutlich an zu sehen, dass sie erst mal unangenehm fand. Nach kurzer Zeit flitze sie dann erst hinter dem Kabel her (Reinbeissversuche haben wir sofort unterbrochen, aber sie waren natürlich da…
), dann hinter dem Mäher und nach ca. 5 Minuten hatte sie das Interesse verloren und ging im Beet auf Schnuppertour, weil die Kaninchen wieder unterwegs waren.
Der Tag sollte noch aufregender für Caaya werden, aber das lasse ich sie mal lieber selber erzählen.
Wir fuhren mal wieder mit dem Auto. Neuerdings liegt mein alter Korb hinten im Auto, damit ich mich etwas wohler fühle, denn auf längeren Strecken fange ich ja gerne mal an zu nörgeln. Nach einer Stunde waren wir da. Hier riecht es nach anderem Hund und Katze! Aufgeregt ging ich mit Herrchen mit, durch das Gartentor und dann sah ich ihn:
Brad Pitt. Rhodesian-Boxer-Mix mit nur 3 Beinen. Er schnupperte an mir und ich an ihm. Cool, der ist nett und will spielen! Also Leinen los und auf geht’s!
Aber urplötzlich kamen da meine 2 Tanten angestürmt und haben mir erst mal klar gemacht, wer das Sagen hat. Deren Frauchen hatte extra die Tür verschlossen, damit ich den Pitt in Ruhe kennenlernen kann, aber sie sind entwischt. Man, da hatte ich ganz schön Schiss und habe die Rute eingekniffen und mich auf den Rücken gelegt. Dann war’s auch schon gut. Ich habe ja in den letzten Tagen auf vielen Hundewiesen gelernt, dass ich nicht frontal auf andere Hunde zu rennen darf, sonst knurren die nämlich manchmal oder machen mich an. Nein, immer schön im Bogen langsam darauf zu und schön dabei mein Mäulchen lecken, dann sind sie eigentlich immer freundlich zu mir gewesen.
Verwandtschaft, das Stichwort: Gasira ist eine Halbschwester von meinem toten Onkel Cosmo, sie hatten die gleiche Mutter, aber unterschiedliche Väter. Ihre Mutter war meine Oma Baghira. Barika ist eine von den Umvumas. Ein Umvuma war der Vater meines Vaters, also mein Opa. Ganz schön verwirrend, was? Gasira hatte es aber gleich gechecked und fing an, mich abzuschlabbern, wo sie nur konnte!
Wir sind durch den Garten getobt und besonders Brad Pitt konnte gar nicht von mir lassen, er versuchte immer wieder, mich zu bespringen und legte sich dabei öfter auf die Nase - ist ja auch nicht einfach, wenn man nur drei Beine hat. Meine Familie hat dem Ganzen dann aber leider ein Ende gesetzt und wir sind in den Laden, der mit am Haus war. Dort war ein Ofen an und es gab jede Menge kuschelige Liegeplätze und Kennel, aber die 1000 Sachen drumherum fand ich viiiiiel interessanter! 2 Mal schaffte ich es, getrocknete Orangenscheiben zu mopsen, dann wurde die interessante Abteilung leider durch ein Welpengitter abgesperrt, und die Orangen hat Frauchen mir einfach wieder aus dem Maul genommen. Macht ja nix, weiter hinten fand ich noch Gummistiefel mit lecker Socken zum Klauen drin…
Irgendwann bin ich dann ganz erschöpft neben Brad Pitt eingeschlafen und als ich wach wurde, sind wir auch schon wieder nach Hause gefahren. Und es roch so gut im Auto! Was da genau so roch, habe ich dann zu Hause gesehen. Kiloweise frisches Fleisch und ein ganzer grünser Pansen… LECHZ! Herrchen hat abends alles klein geschnitten und ich habe brav vor dem T-Camp gesessen und zugeschaut. Das Bravsein und Warten hat sich gelohnt, ich bekam noch ein Stückchen frischen Pansen, mit dem ich mich gleich in mein Zelt verzog. Danach war ich dann aber wirklich müde und bin ins Land der Träume geflogen….
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