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- Caaya (40)
- 9.8.2008: 8 Pfoten im Land der Elche
- 21.6.2008: Happy Birthday, Caaya!
- 19.5.2008: Hormonelle Stepaerobic und Carolus
- 22.4.2008: Mal wieder im Zoo
- 11.4.2008: Wildpark, Hormone & mehr...
- 21.3.2008: Hilfe, wir haben eine kleine Schlampe im Haus ;)
- 9.3.2008: Nach langer Zeit...
- 5.2.2008: Seepremiere
- 5.2.2008: Caayas erster erfolgreicher Arbeitseinsatz
- 22.1.2008: Mit Onkel Neo bei der Feuerwehr & mehr...
Verfasser-Archiv
Ein aufregender Tag
6.11.2007 von admin.
Hi Leute,
heute möchte ich mal selber erzählen, was ich so erlebt habe. Meine Mama ist nämlich krank und braucht ihre Ruhe. Nachdem wir lange im Bett gekuschelt habe, bin ich heute morgen wieder auf eines dieser frechen Langohren gestossen. Ha, mein Bellen hat es vertrieben…es hoppelte langsam weg und ich bin stolz zum Papa geflitzt, der mir ein Leckerchen gab.
Dann bekam ich mein Geschirr um und es schien, als wollten wir gleich los. Aber wisst ihr was, der Papa hat vergessen, die Tür von dem Raum, den sie Hauswirtschaftsraum nennen, zu verschliessen und DIE Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Aber was soll ich sagen… die Tüte war leer.
Mama und Papa lassen sich sowieso gerade einen Futterplan für’s Barfen ausarbeiten, denn mein jetziges Futter verdaue ich mehr, als dass ich es verarbeite…ich mache denen anscheinend zuviele und zu grosse Häufchen…naja, es hat Getreide als 1. Inhaltsstoff und ich bin schliesslich ein kleiner Canide und habe keine Mahlzähne..
… ich bin gespannt, wie das BARF schmeckt. Trockenpansen und Kopfhaut durfte ich schon probieren, man, war das lecker!
Aber ich schweife ab vom Thema. Wir fuhren zu dem Wald, in dem ich mit Mama schon 2 mal war, wo es so toll nach fremdem Tieren riecht. Auf der Wiese vor dem Wald bei den grossen Häusern durfte ich noch mal kurz mit Papa toben.
Wir betraten den Zoo Osnabrück. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es da riecht! Meine Güte, ich war soooo aufgeregt. Wir gingen an den einbeinigen rosa Viechern vorbei um einen Teich herum und dann sah ich sie: Grosse komische Dinger mit Hörnern auf dem Kopf!
Zuerst habe ich nur gebellt, aber das hat diese Viecher nun gar nicht beeindruckt. Dann habe ich gejault, hat auch wieder niemanden interessiert. Komisch! Als ich mich dann setzte und einfach nur still schaute, kam wieder dieses tolle Clickergeräusch und Papa gab mir ein Leckerchen. Ahhhh….na, das merk’ ich mir.
Weiter ging es durch einen relativ engen Weg, der an beiden Seiten mit tollem Bambus bepflanzt war. Es roch hier sehr stark…wenn ich nur wüsste, WAS ich da rieche…
Meine Hundeeltern waren ganz enttäuscht, dass die Löwen nicht draussen waren. Wasserscheues Pack haben sie die genannt - genau…wo kämen wir denn da hin, wenn man wegen so ein bisken Regen zwischendurch nicht nach draussen möchte?
Und dann sah ich, was ich gerochen hatte…wir standen auf einer riesigen, hohen Holzterasse - und das war auch gut so. Denn als ich durch das Netz schaute, hatte ich direkt einen grossen Kopf mit blauer Zunge vor meiner Nase!
Diese Giraffen waren wirklich sehr neugierig, aber ich blieb cool und schaute nur und dann setzte ich mich und guckte den Papa ganz erwartungsvoll an:
Er nannte mich ein feines Mädchen und dann gabs wieder Leckerchen, hach, das war klasse! Wir sind noch an vielen Tieren vorbei und alle waren sehr merkwürdig, aber am merkwürdigsten war dieses Federvieh, was an mir vorbeigerollt wurde und hinter mir her schimpfte!
Frechheit, ich hab doch nur geguckt und wieder mal ein Leckerchen kassiert. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass meine Mittagsmahlzeit ausgefallen ist?
Naja, viele Leckerchen später kamen wir an den Affen vorbei. Die Bande ist ja mal lustig! Besonders die Gibbons, die alle an die Gitter kamen und diese anderen, lustig umher rennenden Jungs hatten es mir echt angetan.
Zum Schluss sind wir durch den Seitenausgang durch eine höchst ominöse Drehtür (die muss ich mir beim nächsten Mal näher anschauen) nach draussen gegangen und zack - standen wir mitten im herbstlichen Laubwald und ich durfte von der Leine und toben, nachdem ich mich abgesetzt hatte.
Alles in allem (von dem Regenschauer mal abgesehen) ein spannender Tag und ich hörte, dass es Donnerstag bei trockenem Wetter in ein Wildgehege mit freilaufenden Kaninchen und Wollschweinen gehen soll!
Ein dicken Schlabber von eurer Caaya
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Halbstark meets Halbwild - das erste Anti-Jagd-Training
5.11.2007 von admin.
Am Sonntag war der Göttergatte mit Caaya auf dem monatlichen Osnabrücker RR Treffen, um mal kurz Hallo zu sagen und eine kurze Runde mitzugehen. Die kleine Hundedame hat gelernt, dass man neugierige Kühe nicht einfach bespringen darf und artig Sitz gemacht und dann die grosse Kuhnase angeschlabbert.
Heute morgen um 7 Uhr kam ich nach der Nachtschicht nach Hause, der GöGa musste zur Arbeit und Madam hat mir sagenhafte 3 Stunden Schlaf gegönnt. Das Leben ist kurz, sie ist jung und will was erleben! Ich trage sie also die Treppe runter, mache mir einen Kaffee und gehe auf eine kleine Runde in den Garten.
Unser Garten ist nicht sehr gross, enthält viel Bambus und andere Exoten, über den Beeten liegen kleine Bruchsteine und sie hat ihn letzte Woche schon prima erkundet. Dennoch hat er eine kleine Besonderheit. Er wird von 2 halbwilden Kaninchen bewohnt, die das Ergebnis eine nachbarlichen Hauskaninchenschwangerschaft durch einen übermütigen kleinen Wildbock waren, der ins Freilaufgehege sprang. Diese beiden “Halbwilden” kennen keine Angst vorm Menschen, wenn man 1 oder 2 m Abstand hält und auch Cosmo hat sie nur angestupst, nie gepackt.
Caaya schleicht also durch den Garten und hält im Kräuterbeet inne. Hier, unter dem hochgewachsenen, da nie geernteten Schnittknoblauch, hat sich einer der beiden Halbwilden einen Unterschlupf in die Steine gegraben. Schön wind- und regengeschützt. Madam steht also direkt vor dieser Staude und Kaninchen hüpft raus. Entsetzt springt Madam hoch und verbellt das Kaninchen, kriegt eine derbe Erregungsbürste und kommt zu mir (Mutti, hilf! Das ist ein gar komisch Ding!). “Click!!!!”
Kaninchen, stumpf wie immer, tut so, als interessiere es sich gar nicht für Caaya und bleibt frech sitzen. Caaya, nun doch wieder vollen Mutes, will wieder hin. Ich setze sie ab, sagte das Markerwort und ging zusammen mit ihr hin. Das Kaninchen höppelte in Richtung Hecke und verschwand, Caaya schaute nur sehr verdutzt drein und ging dann der Spur nach. Ich rief sie, die kleine Miss Hurricane kam angeflitzt und wir gingen wieder ins Haus. Prima, dachte ich. Endlich mal ein Markerwort reflexartig richtig eingesetzt. ![]()
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Die Zahnfee ist da - oder: Wieso ist da Blut auf dem Kopfkissen?
3.11.2007 von admin.
Da komme ich heute morgen von der Nachtschicht nach Hause und staune nicht schlecht. Des Göttergattens Kopfkissen blutverschmiert!
Stolz rief er mich gestern abend an und sagte, dass er einen Backenzahn von Caaya gefunden hat. Dass Madam am zahnen ist, passt ja zum Alter. Das Beissen als Übersprungshandlung kennen wir bei ihr auch und es hat schon etliche Kratzer, Macken und blaue Flecken hinterlassen. Gestern abend auf der Arbeit wurde ich gefragt, ob wir nun eine Katze hätten…
Da frage ich den Göttergatten, wie denn das Blut auf sein Kopfkissen käme (weil es nicht gerade wenig war). O-Ton: “Caaya zahnt doch und hatte auch etwas Zahnfleischbluten.”
“Aha,” sage ich, “und wieso hast du ein blutverkrustetes Loch im Ohrläppchen?”
Entsetzt schaut er in den Spiegel. “Oh, da hat sie gestern abend mal reingezwickt, aber ich habe nicht gemerkt, dass es geblutet hat?!”
Soviel zu den angeblichen Weicheiern unter den Männern…
Heute hat Caaya den Rest der Osnabrücker RR Bande kennengelernt und unsere Nachbarn sind auch aus Dänemark wieder zurück gekommen. Sie haben einen Rüden namens Samson, der mit Cosmo zusammen gross wurde und seit einigen Wochen eine American Collie Nothündin, die 8 Wochen älter als Miss Hurricane ist. Die beiden sind hier eben durch den Garten gefegt und wir stellten fest, dass wir nächste Wochen zusammen den gleichen Kurs in der Hundeschule haben - ähnlich wie mit Cosmo und Samson damals….hach, das sind einfach schöne Erinnerungen….
An Caayas Beisserei müssen wir weiterhin stark arbeiten. Sie nimmt in den Phasen gerne Stofftier oder Beissrolle an, schnappt dann aber trotzdem noch unkontrolliert in alles, was sie zu fassen bekommt: Nasen, Hände, Speckröllchen und Kleidung. Das ist angesichts der bleibenden Zähne eine schmerzhafte Sache.
Die Nachbarskinder haben inzwischen auch verstanden, dass sie nicht mehr wie früher ohne zu fragen auf das Grundstück kommen dürfen, um den Hund zu besuchen. Wenigstens lernen die schnell… ![]()
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Update in Sachen Ahnenforschung!
2.11.2007 von admin.
Nun ist es definitiv: Welenga Danjuma ist Caayas Vater. Das heisst, die kleine Miss Hurricane ist eine Nichte von Cosmo.
Wenn das nicht Schicksal ist…..
Die Mutter ist ohne Papiere und von daher gestaltet sich die Forschung dort mehr als schwierig…aber wer weiss, vielleicht klappt es ja eines Tages….
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Hurricane trifft Ziege
2.11.2007 von admin.
Heute war es endlich soweit. Caaya und Tequila sollten aufeinander treffen. Anja hatte sich wirklich Sorgen gemacht, da Tequila nun mal nicht so ganz einfach im Umgang mit anderen Hunden ist und wir sind die Sache gaaaaanz vorsichtig angegangen. Wir trafen uns an einem Feldrand und gingen erst mal ganz gesittet hintereinander her. Jeder Blickkontakt zum anderen Hund wurde gemarkert und belohnt. Nach ca. 10 min und vielen Übungen zwischendurch hatten wir uns auf Körperkontakt problemlos genähert und immer wieder positiv bestätigt. Dann absitzen, Blickkontakt und Leinen los. Ziege Tequila schoss an Caaya vorbei, stupste sie einmal an und los ging eine wilde Jagd. Es hat also prima geklappt und Tequila hat die Sache prima gemeistert. Sie hat Caaya bei zuviel Knabberei an den Beinen und Ohren sanft, aber bestimmt in ihre Schranken verwiesen und das Leine gehen nebeneinander klappte auch gut. Wo die eine schnüffelte, war die andere auch. Abwechselnd Bällchen werfen, während ein Hund wartete, ging auch prima. Leider konnte ich keine Fotos machen, da es fies geregnet hat. Aber nächste Woche soll das Wetter ja besser werden und wir werden dann einen Zoo oder Wildparkbesuch machen…
Ihr seid übrigens herzlich eingeladen, Kommentare zu schreiben….und auch, uns zu besuchen. Wir freuen uns!
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Umwerfende Ahnenforschung!
2.11.2007 von admin.
Ich bin ja nun doch neugierig, woher die kleine Miss Hurricane stammt. Tante Google hat zum Züchternamen nichts hervorgebracht, also habe ich an anderen Türen geklopft. Und bin fast vom Sofa gefallen. In Besitz von Caayas “Züchter” (ein schlechteres Wort vermeide ich hier mal) befindet sich Danjuma Welenga. Ein Halbbruder von Cosmo mit der gleichen Mutter! Wenn es Caayas Vater wäre, dann wäre das ein riesengrosser, merkwürdiger Zufall, oder? Wie sagte Sylvia heute am Telefon: “Die hat der Cosmo geschickt…”
Alle Anzeichen sprechen dafür. Caaya hat ein kleines Stückchen Cosmo….
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Training Zimmerkennel
1.11.2007 von admin.
Ergebnis nach 3 Tagen T-Camp Training:
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Familienvorstellung
1.11.2007 von admin.
Gestern fuhren wir mit Ayla und Caaya zu unseren Eltern. Nach einer Stunde Fahrtzeit angekommen, ging es erst kurz zu Frauchens Eltern, die gerade mitten in einer Renovierung steckten. Der Hundeopi hat sich aber prima beherrscht und der Welpette nichts aus dem Kühlschrank geholt, so wie er es bei Cosmo immer tat.
Dann ein kleiner Waldspaziergang und auf zu Herrchens Eltern. Diese haben seit längeren eine kleine Nothündin aus Spanien. Ein knapp 3jähriger Mix names Susie aus Pudel, Terrier und wasweissichnoch und ungekrönte Herrscherin am Tisch…
Susie kläffte mal wieder aus allen Rohren, als wir das Grundstück betraten. Ayla ignorierte das geflissentlich, die Gute…und Caayas Blick sagte: “Heeeeyyyy…da ist jemand zum Spielen! Warum, um Himmels Willen, bin ich denn an der Leine???”
Kurzum: Caaya nutzte jeden Versuch, sich Susie spielend zu nähern. Da diese aber viel Respekt vor der wilden braunen Motte hatte und sich schimpfend verkroch, reizte das Caaya natürlich umso mehr. Also wieder fein Auszeit üben.
Susie hat Caaya wirklich deutlich gezeigt, was sie von ihr hält und wir haben sie nicht unkontrolliert heran gelassen. Trotzdem liess die Motte nicht locker. Dann ging es in den Garten und Caaya entdeckte den Hühnerfreilauf.
Ich gebe zu, da habe ich absolut gepennt, und es kam wie es kommen musste. Miss Hurricane wirbelte durch die Gemüserabatte zu den Hühnern hin und fegte bellend an den Viechern lang. MIST, dachte ich….VERPENNT!
Also Hund abgeholt und zurück ins Haus. Einige Zeit später dann samt Hund UND Leine, beides miteinander verbunden, dem Clicker und Futter und Quietscheball wieder zu den Hühnern. Hurra, Erfolg! Huhn gucken im Sitzen angeklickt, Frauchen angucken angeklickt. Das Gleiche dann noch an einer anderen Stelle und mehrfach am Tag wiederholt und siehe da, zumindest für den Tag konnte sie ohne Leine über den Rasen toben und dabei die Hühner in Ruhe lassen.
Dann machten wir noch einen kleinen Spaziergang im hügeligen Kieferwald, wo wir viele Hunde trafen und Madame wieder einiges dazu gelernt hat.
Hyperaktiv ist Caaya übrigens nicht wirklich. Etwas aktiver als Cosmo in seiner Welpenzeit schon, aber sie lernt gerade, dass Auszeit eine wichtige und feine Sache ist. Körper und Kopf welpengerecht ausgelastet, legt sie heute die Ruhephasen auch von alleine ein, wenn man ihr die Möglichkeit gibt. Und ihre Zähne kriegen wir auch noch unter Kontrolle ![]()
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Der 1. Tag
30.10.2007 von admin.
Morgens, 6.30 Uhr in Osnabrück: Der Göttergatte muss zur Arbeit, Caaya hat einen Teil des Futters nach einem kurzen Gang zum Lösen mittels Clickertraining verdient und kuschelt sich in meinem Arm. Die erste Nacht war total unauffällig, als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Ayla liegt auf der anderen Seite. Wir schlafen noch bis 8.30, das Wochenende war anstrengend…
Nach einer Tasse Kaffee und einem neugierigen Erkunden des Gartens starten wir 3 auf einen Spaziergang ins Grüne. Caaya hat noch kein Geschirr, also muss es ohne Schleppleine gehen. Klappt auch prima. Miss Hurricane saugt ein Kaumgummi auf, lässt sich aber auf eine Tauschaktion ein. Ansonsten klappen die Rückrufübungen prima und mein “goodiegoodiegoodie” macht die Kleine richtig flott. Aber Frau ist es ja gewöhnt, vor anderen Menschen den Kasper zu machen.
Dann ab ins Auto mit beiden Hunden, kurze Fahrt in den Tierzubehörladen. Mit 2 Hunden an der Leine ist das schon ein kleines Abenteuer. Ab durch die Regalreihe mit den offenen Leckereien und Madam schafft es tatsächlich, ein Schinkenbein aus der Box zu klauen.
Wir probieren einige Geschirre an, bis wir was passendes für den Blitz mit dem langen Rücken finden. Jetzt noch ein Zimmerkennel für die Auszeit…puh…schwer…ich entscheide mich für ein T-Camp, in der Hoffnung, dass ich es noch irgendwo mit hin nehmen kann, bevor Madam es aufgefressen hat. Schnell noch ein paar Knochen eingepackt für die Knabbergelüste des zahnwechselnden Monsters und ab zur Kasse. Dort wartet ein junger Labradorrüde mit einem Riesenschädel samt Frauchen. Also vorsichtiges Herantasten. Caaya war ganz begeistert, aber der junge Mann fand dann doch eher gefallen an der Pflegedame, welche erst vor kurzem läufig war.
Zuhause angekommen, dreht Caaya noch mal richtig auf. Über Tische und Stühle, sozusagen. Ich hole den Clicker und übe Impulskontrolle. Feines Mädchen, sie lernt so schnell! Dann fallen ihr die Augen zu. Eine Stunde später kommt, wie verabredet, die Nachbarin mit ihren beiden kleinen Kindern. Die sind Hunde gewöhnt und wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Und wieder Impulskontrolle geübt - denn Caaya ist beim Anblick von kleinen Kiddies echt entzückt und kaum zu bremsen, der kleine zahnscharfe Flummi.
Der nächste Spaziergang fand in Geschirr und Schleppleine im Wald am Zoo statt, wo es natürlich tolle Gerüche gibt. Gut, es war mein eigener Fehler, dass ich ausgerechnet dann den Ball für Ayla werfen musste, als sich des Zwerges Schleppleine bereits unbemerkterweise 2 mal um meine Knöchel gewickelt hatte…. WUMM!
Eine kurze Tobesequenz mit einem Retrieverrüden und einer jungen Mastiffdame haben wir eingeworfen, ansonsten hat es prima mit der Schleppi geklappt und Caaya lernt sehr schnell, wo das Ende der Leine und das ein Click ‘ne feine Sache ist. Wenn ich mich nicht sehr täusche, wird sie ein ganz gehöriges Potential an Jagdlust mitbringen, denn sie reagiert jetzt schon sehr stark auf Fährten und Bewegungen, auch in der Ferne…oioioi…sie pointet auch schön….
Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher zur Berufsfeuerwehr gemacht, wo der Göttergatte gerade den Nachwuchs im Auto auseinanderschneiden übte…es war laut, viele Maschinen, viele fremde Menschen und Caaya zeigte nicht einmal Scheu. Sie flitzte neugierig durch die Fahrzeughallen. Quietschebällchen apportieren kann sie nun auch schon. Wollen wir mal hoffen, dass der Hurricane weiterhin so schnell lernt.
Wieder zu Hause, zeigte Ayla ihr noch eben, wie man die beiden halbwilden Kaninchen im Garten aus den Beeten scheucht und nach dem erarbeiteten Abendessen (neeee…nicht die Kaninchen…
) fielen beide ins Land der Träume…..
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Wie alles begann….
30.10.2007 von admin.
Nachdem wir unseren Rhodesian Rüden mit nur 4 1/2 Jahren aufgrund einer Krebserkrankung schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten, beschlossen wir, dass wir einem Nothund eine Chance geben wollten.
Wir telefonierten einige Male mit Birgit Linnerth von Ridgeback in Not und sie stellte uns Lucy vor. Lucy war eine fast 8 jährige RR Hündin, die in Berlin aufgrund Trennung und dem damit verbundenen Zeitmangel bei Vollzeitarbeit abgegeben werden sollte. Wir freuten uns sehr auf sie und schmiedeten viele Pläne, gingen noch mal viele theoretische Sachen durch, nachdem wir von Lucys Ängsten erfuhren. Am Abend vor der Fahrt erhielt ich eine Email vom Besitzer, dass er Lucy doch nicht abgeben möchte, sondern diverse Betreuungen organisiert hätte. Ich freute mich für Lucy, war aber unheimlich sauer auf den Besitzer, dass er nicht mal den Ar*** in der Hose hatte, mir das telefonisch mit zu teilen. Hätte ich keine Mails gecheckt, wären wir am nächsten Morgen unterwegs nach Berlin gewesen.
Heulend rief ich bei Birgit Linnerth an. Am nächsten Morgen erhielt ich dann einen Anruf von ihr und eine Telefonnummer….eine 5 Monate alte Hündin stand zur Debatte. Die Familie mit kleinem Kind war mit dem kleinen Zwerg überfordert. Also packten wir das Auto, machten noch einen kurzen Zwischenstopp bei einer Freundin, die eine Woche zuvor einen Nothund mit einer Vorderlaufamputation aufgenommen hatte und dann ging es weiter in den Harz.
Und dann sahen wir den kleinen Wirbelwind, der den Namen Kira hatte. Hyperaktiv, sehr stark zu Übersprungshandlungen neigend und absolut neugierig und frei von Angst. Die kleine “Abrissbirne” knabberte und biss heftig auf allem rum, was sie ins Maul bekam.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass die Besitzerin, die noch ein 3 jähriges Kind hat, mit diesem Hund überfordert war. Im Laufe des Gespräches kam heraus, dass der “Züchter” den Hund als ruhigen Familienhund verkauft hatte und die Elterntiere (natürlich als erwachsene Hunde gemächlich in der Ecke liegend) präsentiert hat. Ihr kennt alle meine Meinung zur Hundezucht, es gehört neben Zulassungsprüfung, Züchterschulungen, viel Verantwortung und Liebe zum Tier einfach auch eine grosse Menge an Wissen über die Rasse und Krankheiten, Genetik usw. dazu. Dann die Frage: Linienzucht oder Outcross-Verpaarung und und und… ich weiss nicht, ob hier beide Elterntiere auf HD,ED,OCD, auf Herzfehler, Schilddrüsenerkrankungen (wie Cosmo sie hatte, kommt inzwischen gehäuft bei den RR’s vor, hab ich den Eindruck, denn ich kenne eine Menge Thyroxinjunkies unter den Rhodesians) und Hämophilie untersucht wurden. Das wären neben Wesen und Umfeld die Dinge, die für mich einen wirklich guten Züchter ausmachen.
2 Hundetrainer hatte die Familie bereits besucht und sie konnten nicht weiter helfen. Also einigte man sich schweren Herzens auf die Abgabe über Ridgeback in Not.
Wir nennen Kira nun Caaya - neues Heim, neuer Name…Gründe dafür sind euch sicher bekannt.
Zur Zeit haben wir die fast 5 jährige Hündin einer Freundin in Pflege und Ayla machte auch direkt einen auf Muttertier und zeigte Caaya auf dem 1. Spaziergang ihre Grenzen auf. Auf der langen Rückfahrt benahm sich die kleine Maus prima, hatte keine Probleme mit Übelkeit oder sonstigem. Zuhause angekommen, wurde erst mal das Haus inspiziert und dann ganz selbstverständlich neben Ayla das Sofa in Beschlag genommen. Caaya ist das Lösen auf Terasse/Hof gewöhnt und so hatten wir direkt am 1. Abend ein Häufchen vorm Fenster liegen. Aber sie wird lernen, dass es auf dem Rasen bzw. draussen auf der Wiese oder im Wald viiieeeeel schöner ist.
Eingeschlafen sind wir dann mit je einem Hund auf der Brust und die kleine Kuschelmaus hat es genossen.
Willkommen, Caaya.
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